GLOSSAR

A

Ausgabepreis

Der Ausgabepreis eines Fondsanteils errechnet sich aus Anteilswert plus Ausgabeaufschlag. Er ist der Preis, den ein Anleger bei Kauf eines Anteils an die Fondsgesellschaft zahlt. Der Anteilswert wird von der Fondsgesellschaft börsentäglich veröffentlicht.

B

Brownfield

Ein Brownfield bezeichnet ein Grundstück oder eine Immobilie, die bereits für industrielle oder gewerbliche Zwecke entwickelt wurde und nun für neue Projekte, wie beispielsweise die Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energien, umgenutzt wird. Oft erfordern diese Standorte aufgrund früherer Nutzungen eine Umweltsanierung. Brownfield-Projekte bieten die Chance, bestehende Infrastrukturen zu nutzen und Industriebrachen wiederzubeleben, stellen jedoch Herausforderungen in Bezug auf die Sanierung dar.
Die Abkürzung BVI steht für den Bundesverband Investment und Asset Management e. V. Der BVI ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main und ist die zentrale Interessenvertretung der Investmentbranche in Deutschland. Er informiert seine Mitglieder regelmäßig über rechtliche, steuerliche und politische Entwicklungen.
Die BVI-Methode ist eine Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds. Die Wertentwicklung ist dabei die prozentuale Veränderung zwischen dem Vermögen am Anfang des Anlagezeitraums und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraums. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So werden die Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds untereinander vergleichbar.
Der Begriff Basel III bezeichnet ein ergänzendes Regelwerk des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel (CH) zu bereits bestehenden Eigenkapitalregeln für Finanzinstitute. Basel III umfasst Empfehlungen, die die Finanzwelt stabiler machen sollen. Von den Banken wird die Erhöhung der Mindesteigenkapitalanforderungen und die Einführung von Kapitalpuffern gefordert. Damit sollen die Banken im Falle einer Krise stabiler und stärker agieren können. Die Empfehlungen wurden vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im September 2010 beschlossen.

C

CRD (Capital Requirement Directive)

Die Eigenkapitalrichtlinie CRD (Capital Requirement Directive) und die dazugehörige Kapitalaquänzverordnung CRR (Capital Requirement Regulation) setzen unter anderem Basel III innerhalb der Europäischen Union um. Sie enthalten Vorgaben für die Zulassung und Beaufsichtigung von Kreditinsituten und Wertpapierfirmen, Regelungen zur Eigenkapitalausstattung der Institute, Sanktionen bei Verstößen, Regelungen zu den Organen der Institute und ihrer Aufsicht, Vorgaben zu den aufsichtsrechtlich bereitzuhaltenden Eigenmitteln sowie Großkredit- und Liquiditätsvorschriften.

D

Depotgebühren

Depotgebühren werden von Banken für die Führung und/oder Verwaltung eines Depots erhoben.

E

Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist ein finanzieller Anreizmechanismus zur Förderung erneuerbarer Energien. Betreiber von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind, Biomasse oder Wasserkraft erzeugen, erhalten für jede Kilowattstunde, die sie in das öffentliche Stromnetz einspeisen, eine im Voraus festgelegte Vergütung. Diese Vergütung ist für einen bestimmten Zeitraum garantiert, was die finanzielle Planbarkeit für Investoren verbessert und den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt. Die Höhe der Einspeisevergütung kann je nach verwendeter Technologie, Standort der Anlage und Zeitpunkt der Inbetriebnahme variieren, um Effizienz und technologische Entwicklung zu berücksichtigen.
Energieeffizienz bedeutet, weniger Energie für die Produktion von Gütern oder die Erbringung von Dienstleistungen zu verbrauchen. Durch den Einsatz energieeffizienter Technologien und Verfahren können Betriebskosten gesenkt und Umweltbelastungen minimiert werden. Diese Effizienzsteigerungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung der globalen Emissionen und tragen zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.
Unter Energiespeicherung versteht man die Aufnahme, Konservierung und spätere Abgabe von Energie. Sie ist für die Nutzung erneuerbarer Energien unerlässlich, da sie hilft, deren natürliche Produktionsschwankungen auszugleichen. Technologien wie Batteriespeicher, Pumpspeicherkraftwerke und Wasserstoffspeicher ermöglichen eine sichere Versorgung, indem sie überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder zur Verfügung stellen.
Investmentfonds können ordentliche und außerordentliche Erträge erwirtschaften. Diese sind abhängig von den im Investmentfonds befindlichen Vermögensgegenständen und ihrer Bewirtschaftung. Ordentliche Erträge sind beispielsweise Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen. Außerordentliche Erträge sind zum Beispiel Veräußerungsgewinne.
ESG bezeichnet die Berücksichtigung von Umwelt (Environmental), sozialen (Social) und Unternehmensführungsaspekten (Governance) bei der Bewertung von Unternehmen und Investments. Diese Kriterien umfassen den Schutz der Umwelt, soziale Verantwortung und ethische Führung. ESG-Faktoren sind entscheidend für Investoren, die neben finanziellen Erträgen auch nachhaltige und soziale Wirkungen erzielen möchten.

F

Feed-In Tariff (Einspeisevergütung)

Siehe Einspeisevergütung.
Es ist zwischen Netto-Fondsvermögen und Brutto-Fondsvermögen zu unterscheiden. Unter Netto-Fondsvermögen versteht man die Summe aller Vermögensgegenstände eines Investmentfonds (z.B. Aktien, Anleihen, Bankguthaben oder Immobilien) abzüglich der Kredite und sonstiger Verbindlichkeiten des Fonds. Unter Brutto-Fondsvermögen versteht man das Netto-Fondsvermögen zuzüglich der Kredite und sonstigen Verbindlichkeiten.

G

Greenfield

Greenfield bezeichnet unbebaute Grundstücke, die bisher weder industriell, kommerziell noch wohnlich genutzt wurden und für Projekte wie Solarparks oder Windfarmen vorgesehen sind. Diese Standorte erleichtern den Bau und die Planung durch das Fehlen bestehender Strukturen oder Kontaminationen. Greenfield-Projekte erlauben eine flexible Anlagengestaltung, müssen jedoch Herausforderungen wie Netzintegration und lokale Zustimmung bewältigen.
Grüner Wasserstoff wird durch die Elektrolyse von Wasser mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt und trägt so zur Dekarbonisierung durch Vermeidung von CO2-Emissionen bei. Power-to-X bezeichnet die Umwandlung von erneuerbarer Energie in verschiedene Energieformen oder Rohstoffe, darunter Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe und Chemikalien. Diese Technologie ist nicht nur ein Schlüsselelement für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung und -wirtschaft, sondern dient vor allem auch der Energiespeicherung. Sie ermöglicht es, überschüssige erneuerbare Energie effizient zu speichern und bei Bedarf wieder in das Energieversorgungssystem einzuspeisen, was für die Stabilisierung des Energienetzes und die Maximierung der Nutzung erneuerbarer Ressourcen von entscheidender Bedeutung ist.

H

Handelsregister

Dies ist ein öffentliches Verzeichnis über Kaufleute zum Zweck der Publikations-, Beweis-, Kontroll- und Schutzfunktion, das bestimmte Informationen über Unternehmen auflistet (z. B. Sitz, Rechtsform und Gegenstand des Unternehmens oder vertretungsberechtigte Personen).
Betrag, auf den die Haftung des Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft (KG oder GmbH & Co KG) gegenüber den Gläubigern der Kommanditgesellschaft beschränkt ist; die Haftsumme der Kommanditisten wird in das Handelsregister eingetragen.

I

Investmentvermögen (Investmentfonds)

Investmentfonds bündeln das Kapital von Anlegern, um es gemäß einer festgelegten Anlagestrategie in verschiedene Vermögenswerte wie Wertpapiere, Geldmarktinstrumente oder Rohstoffe zu investieren. Es gibt zwei Hauptarten: OGAW, die hauptsächlich in Wertpapiere investieren, und Alternative Investmentfonds (AIF), die in ein breiteres Spektrum von Vermögenswerten investieren können. Fonds werden von zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaften verwaltet, die im Namen der Anleger über die Zusammensetzung und Strategie des Portfolios entscheiden. Die Anleger erhalten Anteile am Fonds und sind somit indirekt am Fondsvermögen beteiligt.

J

Jahresbericht

Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft muss für die von ihr verwalteten Sondervermögen jährlich zwei Berichte veröffentlichen: einen Halbjahres- und einen Jahresbericht. Hierzu bestehen klare gesetzliche Vorschriften. Jahresberichte müssen beispielsweise Folgendes enthalten: Tätigkeitsbericht, Vermögensaufstellung, Ertrags- und Aufwandsrechnung, Verwendung der Erträge. Der Jahresbericht eines Immobilien-Sondervermögens ist innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres zu veröffentlichen, der Halbjahresbericht innerhalb von zwei Monaten nach dem Halbjahresstichtag. Halbjahres- und Jahresberichte des KGAL immoSubstanz können Sie nach ihrer jeweiligen Veröffentlichung auf der Webseite der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH finden.

K

Kapitalanlagegesetzbuch

Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist der rechtliche Rahmen für Investmentfonds in Deutschland. Es setzt die europäische AIFM-Richtlinie in deutsches Recht um und ersetzt seit Juli 2013 das Investmentgesetz. Das KAGB regelt sowohl OGAW-Investmentvermögen als auch Alternative Investmentfonds (AIF). Es kann sich dabei um offene oder um geschlossene Investmentvermögen handeln. Das KAGB sieht vor, dass Investmentvermögen zum Beispiel als Sondervermögen, Investment-Aktiengesellschaften mit fixem oder variablem Kapital oder als Investment-Kommanditgesellschaften aufgelegt werden können.
Kohlenstoffemissionsrechte sind ein Kernstück des Emissionshandelssystems, das Unternehmen und Staaten verpflichtet, für ihre Treibhausgasemissionen zu zahlen. Dadurch werden Emissionsreduktionen gefördert, indem z.B. Anreize zum Kauf von Zertifikaten gesetzt werden. Ein solches System ist zentral im globalen Kampf gegen den Klimawandel, da es wirtschaftliche Anreize für geringere Emissionen bietet.

L

Liquidität

Liquidität bezeichnet den Anteil des Fondsvermögens, der in Bankguthaben oder Geldmarktpapieren gehalten wird. Mithilfe der Liquidität (auch Barreserve) können Anlagechancen flexibel genutzt werden, unter anderem auch zum Bedienen von Anteilsrückgaben. Die Höhe der Liquidität ist zum Beispiel aufgrund von Ausschüttungsterminen oder Anteilsrückgaben Schwankungen unterworfen und wird durch die Anlagebedingungen begrenzt. Diese sind im Verkaufsprospekt enthalten. Rücknahmen können ausgesetzt werden.

N

Nettoinventarwert

Der Wert aller Anteile eines Investmentfonds, der Nettoinventarwert, wird durch die Verkehrswerte der Vermögensgegenstände bestimmt, die der Fonds hält, abzüglich sämtlicher Verbindlichkeiten. Der sich ergebende Wert wird durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile geteilt. So erhält man den Nettoinventarwert eines Anteils.
Netzparität ist erreicht, wenn die Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gleich oder niedriger sind als die Kosten der Stromerzeugung aus konventionellen, fossilen Energieträgern. Dadurch werden erneuerbare Energietechnologien wirtschaftlich selbsttragend und unabhängig von staatlichen Subventionen. Das Erreichen der Netzparität ist ein kritischer Meilenstein für die Energiewirtschaft, da es die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien stärkt und deren Akzeptanz und Ausbau entscheidend fördert. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Berücksichtigung der dynamischen Entwicklung der Kostenstrukturen sowohl der erneuerbaren als auch der konventionellen Energieträger.

O

Offenes Infrastruktur-Sondervermögen

Offene Infrastruktur-Sondervermögen sind Investmentfonds, die in physische Infrastrukturprojekte wie Energieanlagen, Verkehrswege und Versorgungsnetze investieren. Ähnlich den offenen Immobilienfonds, die Anlegern die Möglichkeit bieten, in Immobilienmärkte zu investieren, ermöglichen diese Fonds den Handel mit Fondsanteilen und bieten Zugang zu langfristigen Ertragschancen sowie zur Stabilität in der Infrastrukturinvestition. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Entwicklung essentieller Infrastrukturen und fördern nachhaltiges Wachstum. Die Einführung des offenen Infrastruktur-Sondervermögens als Investmentvehikel wurde durch das Fondsstandortgesetz im Jahr 2021 ermöglicht und stellt ein innovatives Instrument zur Förderung von Investitionen in wichtige Infrastrukturprojekte dar.
Offshore-Projekte umfassen erneuerbare Energieanlagen im Meer, hauptsächlich Windparks sowie Wellen- und Gezeitenkraftwerke. Sie nutzen die höheren und beständigeren Windgeschwindigkeiten auf See und minimieren visuelle Störungen, was ihre gesellschaftliche Akzeptanz verbessern kann. Herausforderungen bei Offshore-Anlagen sind die erhöhten Kosten für Installation und Wartung, eine anspruchsvolle Logistik sowie strenge Umweltschutzauflagen.
Onshore-Projekte für erneuerbare Energien befinden sich auf dem Land und umfassen Windparks, Solarfarmen und Biomasseanlagen. Sie zeichnen sich durch eine bessere Zugänglichkeit und geringere Kosten für Installation und Wartung im Vergleich zu Offshore-Projekten aus. Herausforderungen bestehen in der Landschaftsästhetik und der Akzeptanz in der lokalen Gemeinschaft. Die Auswahl des Standorts berücksichtigt natürliche Bedingungen wie Windverhältnisse und Sonneneinstrahlung.

P

Performance

Der Begriff Performance bezieht sich in der Börsensprache auf die Leistung oder Erfüllung eines Wertpapiers. Mit Performance oder Wertentwicklung bezeichnet man den Ertrag einer Kapitalanlage, vor allem von Investmentanlagen; die Performance gibt also den gesamten Wertzuwachs in Prozent innerhalb eines bestimmten Zeitraums an. Dieser setzt sich bei Fonds zusammen aus dem Kursgewinn oder -verlust und den erfolgten Ausschüttungen.
Photovoltaik (PV) ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie, in der Regel Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Diese Technologie ist ein zentraler Bestandteil der Solar-Energie und ermöglicht die Erzeugung von Strom ohne bewegliche Teile, Lärm oder direkte Emissionen. Photovoltaikanlagen können in verschiedenen Größen, von kleinen Solarmodulen auf Dächern bis hin zu großen Solarparks, installiert werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen, indem sie zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beitragen und die CO2-Emissionen senken. Die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, was sie zu einer immer attraktiveren Option für die Energiegewinnung macht.
Ein Power Purchase Agreement ist ein Vertragsmodell zwischen Stromproduzenten und -abnehmern, das festgelegte Konditionen für den Stromkauf aus erneuerbaren Quellen bietet. PPAs sichern Erzeugern eine langfristige Preisstabilität und bieten Abnehmern, wie Unternehmen, die Möglichkeit, nachhaltigen Strom zu vereinbarten Preisen zu beziehen. Dies fördert Nachhaltigkeitsziele und schützt vor Marktpreisschwankungen.

Q

Quellensteuer

Nach dem Quellenprinzip erhobene Steuer, das heißt, die Steuer wird erhoben am Ort und zur Zeit des Entstehens der steuerpflichtigen Zahlung. Dabei wird der Schuldner der Zahlung gesetzlich zur Einbehaltung und Abführung des Steuerbetrages verpflichtet. Die Einkommensteuer ist in Form der Lohnsteuer die bekannteste Quellensteuer.

R

Risiko- und Ertragsprofil (SRRI)

Der SRRI gibt den Risiko- und Ertragsindikator für Investmentfonds an. Anhand der Intensität der Wertschwankungen, die auch als Volatilität bezeichnet wird, kann geschlussfolgert werden, wie hoch das Risiko von Kursverlusten ist beziehungsweise die Chancen sind, Kursgewinne zu realisieren.

S

Smart Grids

Smart Grids, oder intelligente Stromnetze, nutzen fortschrittliche Technologien zur dynamischen Regulierung von Stromerzeugung, -verteilung und -verbrauch. Sie verbessern die Netzwerkperformance, steigern die Energieeffizienz und erleichtern die Integration erneuerbarer Quellen. Durch diese Anpassungsfähigkeit helfen Smart Grids, die Energiewende voranzutreiben und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Deutsche offene Investmentfonds können als „Sondervermögen“ aufgelegt werden. Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens werden von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet und von – soweit verwahrfähig – einer unabhängigen Verwahrstelle verwahrt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet das Sondervermögen im Interesse der Anleger und getrennt von ihrem eigenen Vermögen. Der Anleger ist somit bei Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft vor dem Verlust seiner Fondsanteile geschützt.
Spotmärkte ermöglichen den Handel von Strom für die unmittelbare Lieferung, wobei die Preise in Echtzeit auf Basis von Angebot und Nachfrage festgelegt werden. Diese Dynamik führt zu Preisschwankungen, die durch Faktoren wie Wetter, Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien und Verbrauchsmuster beeinflusst werden. Spotmärkte sind essenziell für die effiziente Verteilung von Energie und unterstützen die Integration erneuerbarer Energien, indem sie Flexibilität im Energiesystem fördern.

T

Thesaurierung

Thesaurierende Fonds legen die erwirtschafteten Gewinne wieder an, das heißt, sie schütten diese nicht an die Anleger aus. Durch die Thesaurierung erhöht sich jedoch in der Regel der Anteilswert.

U

UCITS

UCITS (Englisch) bedeutet „Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“ (OGAW). Es handelt sich um Investmentvermögen, die die Anforderungen der europäischen Richtlinien zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmter Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW-Richtlinie) entsprechen.

V

Verwaltungsvergütung

Die Vergütung, die die Kapitalverwaltungsgesellschaft für die Verwaltung eines Fonds erhält. Die Höhe der Verwaltungsvergütung ist in den „Besonderen Vertragsbedingungen“ im Verkaufsprospekt geregelt. Die Gebühr wird nicht dem Anleger, sondern dem Fonds belastet.

Z

Zielportfolio

Darstellung des angestrebten Portfolios unter Berücksichtigung der Anlageziele und der Anlagestrategie.